Marienstatue

In der Zufahrt zum Marienhaus steht eine überlebensgroße Marienfigur von der Pforzheimer Bildhauerin Gisela Bär. Sie wurde 2016 restauriert.

Gisela Bär wurde 1920 in Pforzheim geboren. Ihre Ausbildung begann sie an der Akademie für Bildende Kunst Stuttgart, setzte sie an der Kunst- und Werkschule Pforzheim fort und beendete sie in der Akademie für Bildende Kunst Karlsruhe. Danach betrieb sie ab 1952 ein eigenes Atelier in Pforzheim. Ihr Werk besteht vorwiegend aus sakralen Skulpturen und Reliefs aus Bronze und Kalkstein. Frau Bär starb 1991.

Wandmalerei

Im ersten Obergeschoß, vor dem ehemaligen Operationssaal, wurde vom bekannten südwestdeutschen Maler Sepp Biehler ein Wandgemälde gestaltet, das seinerzeit für Aufsehen sorgte.

Der damalige katholische Gemeindepfarrer Anton Böhe hatte zur Eröffnung des Marienkrankenhauses 1955 das Fresko gestiftet. Es zeigt in der Mitte eine schwangere Frau, die für ihr ängstliches Kind um Hilfe und Schutz gegen finstere Gestalten am Bildrand bittet.

Sepp Biehler wurde 1907 in Konstanz geboren, machte eine Lehre als Porzellanmaler, studierte dann an der Karlsruher Kunstakademie bei Prof. Geri. Er orientierte sich an der Ästhetik der Neuen Sachlichkeit, im süddeutschen Raum erhielten viele Kirchen ihre künstlerische Gestaltung in Form von Wandmalereien und Glasfenstern von Sepp Biehler. Charakteristisch für ihn ist die Technik des Sgraffito, bei der zunächst verschiedenfarbige Putzschichten aufgetragen und dann schrittweise wieder abgetragen werden. So entstehen starke Farbkontraste.

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